Mittwoch, 10. November 2010

"Wenn ich groß bin...

...möchte ich eine Punschbirne werden.", sprach die kleine Birne zu ihrer Mama,
"denn eine Punschbirne ist etwas ganz Feines!"

Wie recht die kleine Birne doch hat! :-)

Vor zwei Wochen kreierte ich - in einem Wahn von Kreativität - meine ganz speziellen Punschbirnen. Mir war nach Winter, mir war nach Weihnachtsmarkt und Birnen sind sowieso immer toll und irgendwie musste man ja alles vereinen können. :)



Ist euch eigentlich aufgefallen, dass es draußen schon langsam nach Schnee riecht? Manchmal, wenn ich so durch die Gegend ziehe, weht mir dieser kalte, frische Hauch entgegen; der Hauch, der Schnee ankündigt. Bis jetzt kam leider noch nichts, aber ich bin sicher, dass der Winter wieder genauso schneereich wird wie der Letzte. :)

So, warum ich nun über Schnee rede!? Schnee passt irgendwie perfekt zu den Punschbirnen. Stellt euch vor; ein kalter und weißer Wintertag. Ihr sitzt drinnen auf dem Sofa, die Heizung ist an, an den Füßen warme Hausschuhe und der Geruch von Zimt in der Nase, der Geschmack der Birnen auf der Zunge....hach...*maunz*

Jetzt aber zu dem wichtigen Teil dieses Postings; dem Rezept! :)

Ihr braucht für 4 Gläser à 440 ml:

4 kleine Birnen
5 Sternanis
2 Zimtstangen
250 ml Holunderbeersaft
750 ml Wasser
6 EL Zucker
4 EL Amaretto + je 2 EL Amaretto pro Glas
2 EL Johannisbeermarmelade pro Glas


Die Birnen - achtet darauf, dass sie nicht zu reif sind - schält ihr fein säuberlich und teilt sie jeweils in vier Spalten.

Kocht 750 ml Wasser mit 250 ml Holunderbeersaft auf, die Gewürze (1 Sternanis, 1 Zimtstange, Zucker) ruhig mit in die kalte "Brühe" geben. Einmal aufgekocht, gebt ihr die Birnen hinzu und lasst sie ca. 2 Minuten mitköcheln.

In die - vorher gesäuberten und abgekochten - Gläser legt ihr nun je 1 Sternanis und 1/4 Zimtstange. 2 EL Johannisbeermarmelade hinzu geben und mit je 2 EL Amaretto verfeinern.

Bevor ihr nun den Sud in die Gläser füllt, gebt ihr 4 El Amaretto dazu (das Wasser sollte jetzt nicht mehr sprudelnd kochen).

Den Sud und je vier Birnenspalten pro Glas in die Gläser füllen - bis zum Rand! - fest verschließen und über Kopf stellen, damit sich die Gläser richtig luftdicht verschließen können.

Die Birnen sollten ruhig ein paar Wochen ziehen - falls ihr also vorhabt an den Feiertage solch feine Birnen anzubieten, bereitet sie spätestens Anfang Dezember zu. :-)


Lasst es euch schmecken! :)

Kommentare:

  1. Mmh, wenn Amaretto mit dabei ist schmeckt das bestimmt traumhaft :-) Dann sag ich schonmal PROST... LG...

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  2. Ohh, das sieht gut aus! Aber ich bin immer so ungeduldig :P

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