Freitag, 22. Juli 2011

Gefüllte Auberginen mit Kapern-Jogurtsoße

Nach einmonatiger Blogabstinenz melde auch ich mich wieder zurück :)
Und genau einen Monat ist es nun auch schon her, dass ich das heutige Rezept vorstellen möchte. Warum ich so lange gewartet habe? Ich weiß es nicht genau. Vielleicht liegt es daran, dass ich insbesondere mit einer Zutat (ausgerechnet der, mit der die Auberginen gefüllt wurde) nicht wirklich warm geworden bin und es gilt, diese zu modifizieren...Vielleicht mögt ihr mir dabei ja helfen, denn in Sachen Soja-Granulat und dessen Verarbeitung bin ich absoluter Laie. Dennoch wollte ich es einmal versuchen. Was dabei heraus kam - seht selbst.




Ich hatte Lust auf Aubergine und auf Kapern. Und ich wollte besagtes Soja-Granulat ausprobieren. Also fix im Kopf alles zusammengewürfelt, eins und eins zusammengezählt und losgewerkelt. Die Aubergine sollte mit Soja gefüllt werden und mit Butterstreuseln überbacken. Dazu eine Jogurtsoße mit frittierten Kapern. So weit, so gut und auch keine große Zauberei.

Aber wie, um alles in der Welt, sollte ich mit dem Granulat umgehen, das einem den Eindruck vermittelt, es handele sich um eine schöne Tüte Sägespäne?!  Auf der Packung steht: Mit Wasser einweichen, dann wie Fleisch weiterverarbeiten. Aha. Also mache ich das. Was herauskommt, sieht nun aus wie grauer Dosenthunfisch. Großartig. Da war ja meine Lust, dieses Zeug weiter zu verarbeiten schon auf dem Nullpunkt. Aber:  nur nicht zu schnell aufgeben.

Also habe ich die Pampe in die zuvor halbierten und ausgehöhlten Auberginen gegeben, mit Salz und Pfeffer gewürzt und in den Ofen getan.
In der Zwischenzeit, aus Butter und Semmelbröseln Streusel herstellen (also einfach beides bis zur gewünschten Konsistenz vermengen) und die Jogurtsoße anrühren.
Für die Soße habe ich lediglich Jogurt genommen und diesen mit einer fertigen Teriyaki-Soße vermischt. Die Kapern (aus dem Glas) werden auf einem Küchentuch abgetupft - das ist wichtig, damit es, wenn man sie in einem nächsten Schritt in heißes Öl gibt, keine bösen Überraschungen in Form von Ölspritzern gibt! Hier werden sie solange frittiert, bis sie blütenartig aufgehen. Dann wieder auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Die Auberginen einfach während der Backzeit ab und an anstechen, um zu testen, ob sie schon gar sind. Eine genaue Zeit kann ich euch hier leider nicht nennen. Wenn ihr das Gefühl habt, sie sind gar, verteilt die Streusel darüber und lasst diese goldbraun werden.

Fazit:

Hmmm also. Letzlich hat das Ganze schon gut geschmeckt, die Soße mit den Kapern hat da einiges rausgerissen. Aber mit diesem Soja-Granulat. Nee. Damit habe ich mich noch nicht anfreunden können. Hätte ich genauso gut weglassen können und stattdessen die Aubergine anbraten können.
Hat jemand einen Tipp für mich, wie man mit dieser Zutat umgehen kann, damit sie auch genießbar ist?!

Franzi meinte, in Gemüsebrühe statt in Wasser einweichen und ggf. anbraten würde schon helfen. 
Was meint ihr? Schon Erfahrungen mit Soja-Granulat? Wenn ja, welche?

Kommentare:

  1. Das Sojagranulat musst du wirklich in kräftiger Gemüsebrühe einweichen. Dann anbraten und kräftig abschmecken. So schmeckt es mir gut.

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  2. ich bin für weglassen und stattdessen pommes, döner oder pizza als füllung!

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  3. @ Bengelchen: guuut, dann werd ich mich vll. doch noch mal ranwagen :)

    @ puffelchen: genauuuu. und dann berichtest du aber bitte auch, wie's geschmeckt hat, ja?

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  4. Also ich koche das Soja-Granulat immer in Gemüsebrühe auf und verwende es dann als Hackfleischersatz in meiner Tomatensoße und brate es mit Zwiebeln & Knoblauch in Olivenöl an. Danach Tomatensoße drauf, ordentlich köcheln lassen und nach Belieben würzen. :)
    Super lecker! Und ich habe damit schon meinen Mitbewohner überzeugen können :)

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